Keuschhaltung ist ein Bestandteil von bdsm. Im Grunde genommen ist Keuschhaltung das Verbot eines Orgasmus‘ für sub.

Viele bdsm Paare betreiben Keuschhaltung in ihrer Beziehung, ob sie nun den Orgasmus ihres Partners für 5 Minuten oder für 5 Tage verweigern. Der Reiz darin liegt in dem Machtgefälle begründet. Was demonstriert Macht besser, als solch ein Grundbedürfnis wie den Orgasmus zu verbieten. Abgesehen davon erregt das die sadistische beziehungsweise die masochistische Ader der Partner.

Sätze wie „Nein meine kleine Schlampe, ich werde dich zwar ficken und kommen, aber du darfst nicht“ oder Du darfst erst kommen, wenn ich dir das erlaube. Du weißt wem du gehörst, richtig Sklavin?“ gehören zur Keuschhaltung genau so sehr dazu, wie das Keuschhalten selbst. Ohne solche teaser ist der Reiz nur halb so groß; dom muss zu jeder Zeit zeigen, dass dom der jenige ist, der entscheiden darf wann sub kommen darf oder überhaupt sich anfassen darf.

Es gibt gewisse Hilfsmittel, die da helfen, falls sub nicht auf dom hört oder falls das ganze noch reizvoller werden soll: Ein Keuschheitsgürtel. Diesen bringt man an sub an und kann so verhindern, dass sub sich selbst anfassen kann (natürlich wird der KG abgeschlossen). Eine Auswahl an Keuschheitsgürteln findest du hier.

Angemerkt sei noch, dass Keuschheit von vielen doms als Strafe eingesetzt wird.

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