Die Abkürzung ddlg steht für „daddy dom & little girl„, auf deutsch also etwa „dominanter daddy & kleines Mädchen“. Genau wie Petplay wird auch ddlg als Unterart von bdsm angesehen.

In ddlg gibt es einen caregiver, der bdsm-technisch dom ist und ein little, das dann bdsm-technisch sub ist. Der caregiver ist zumeist männlich und little weiblich, wobei es auch getauschte oder gleichgeschlechtliche Konstellationen geben kann. Wer nicht nach der Standardkonstellation daddy dom & little girl sucht, der kann die Abkürzung cgl (care giver, little) benutzen.

Ddlg erweitert bdsm in dem Sinne, dass sich der caregiver um sein little kümmert. Sein little sollte ihm genau so wichtig sein wie sein eigenes Kind. Dazu kann zum Beispiel dazugehören, dass der caregiver seinem little Abends Geschichten vorliest, es zudeckt, ihre/seine Haare wäscht beim Duschen oder für little kocht. Es ist wichtig, dass little die Zuneigung und Fürsorge spürt. Wenn ein little diese Zuneigung bekommt, wird es alles tun, was der caregiver verlangt. Schließlich möchte little ihren caregiver nicht enttäuschen.

Bestrafungen und Belohnungen wie bei bdsm sind auch üblich. Gerade spankings sind im ddlg sehr beliebt. Es gilt wie beim bdsm „safe sane & consensual“.

Sexuelle Handlungen sind nicht obligatorisch beim ddlg, alleine die Anweisung „Du gehst jetzt ins Bett, kleine. Morgen musst du früh aufstehen.“ vom caregiver zum little ist schon dominant und drückt Fürsorge gegenüber dem little aus. Ich kenne also eine weibliche asexuelle Person, die garkeinen Sex / Petting mag (wie gesagt, asexuell), jedoch steht sie auf ddlg. Ansonsten sind alle ddlg-ler die ich kenne auch auf sexueller Weise aktiv.

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